Laserscanning

Laserscanning ist eine der moderneren Technologien in der Vermessung. Wir betreiben 3D-Laserscanning bereits seit 2003 und haben bei vielen Projekten große Erfahrung gesammelt.

Diese setzen wir ein, um Sie bei der Lösung Ihrer Fragestellungen zum Thema optimal zu beraten und für Sie ein maßgeschneidertes Konzept vorzustellen.

Mit unseren aktuell 5 Hochgeschwindigkeits-Laserscannern können wir auch mehrere umfangreiche Projekte parallel bearbeiten und so für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Zur Technologie von 3D-Laserscanning

3D Laserscanning ist eines der neueren Vermessungsverfahren. Seit etwa 2000 sind erste Laserscannermodelle auf dem Vermessungsmarkt aufgetaucht. Seit 2004 sind 3D-Laserscanner praktikabel und wirtschaftlich einsetzbar.

Ein 3D-Laserscanner erfasst den ihn umgebenden Raum dreidimensional. Er sendet in feinem Raster einen Laserstrahl aus und misst dessen horizontale und vertikale Richtung.

Wird der Laserstrahl an einer Oberfläche reflektiert, so misst der Laserscanner außerdem die Entfernung zur Oberfläche und über die zurückkommende "Lichtmenge" deren Reflektivität. Aus diesen Daten (Horizontalrichtung, Vertikalrichtung, Entfernung zur Oberfläche und Reflektivität der Oberfläche) kann der Laserscanner dreidimensionale Koordinaten und einen Grauwert des Oberflächenpunktes ableiten. Diesen Vorgang führt er in sehr kleinen Winkelschritten zigtausendmal durch - er scannt die Oberfläche ab. Aus den vielen tausend Einzelpunkten entsteht eine sogenannte "Punktwolke" mit Helligkeitsinformation.

Die von intermetric eingesetzten 3D-Laserscanner erfassen in einem Messvorgang etwa 270° vertikal und 360° horizontal und dabei etwa 140.000 Punkte in 1,5 Minuten. In weiteren 3 Minuten kann der Laserscanner 72 einzelne Farbbilder aufnehmen und diese zu einem Panoramabild zusammensetzen bzw. die Punktwolke mit Echtfarben einfärben.

Die Herausforderungen beim 3D-Laserscanning

Das Ausführen einer einzelnen 3D-Laserscan-Messung ist weitgehend automatisiert und sehr einfach zu erlernen. Die Herausforderungen bestehen vor allem in folgenden Aufgaben:

> Anlegen der Messanordnung
> Referenzieren der Laserscans zueinander und zur umgebenden Umwelt, das heißt Bestimmen der Lage, Höhe und Orientierung der Punktwolke
> Ableiten der Koordinaten der einzelnen Punkte im geeigneten Koordinatensystem
> Auswerten der Punktwolken derart, dass Architekten, Fachingenieure und Fachplaner die Ergebnisse betrachten, in Ihren Systemen nutzen und ggf. weiter verarbeiten können. Das bedeutet, es sind zu erstellen:

  • Grundrisse
  • Schnitte
  • 3D-Modelle
  • Abwicklungen
  • Grafische und numerische Soll-Ist-Vergleiche
  • Volumenberechnungen
  • punktbezogene, an Schnitten orientiere und dreidimensionale Deformationsanalysen

3D-Laserscanning bei intermetric

Auf die genannten Herausforderungen sind die Vermessungsingenieure und -techniker der intermetric bestens vorbereitet und geschult, denn die intermetric beschäftigt sich seit 2002 mit dieser neuen Technologie. 2003 haben wir einen ersten, noch relativ einfachen und 2004 unseren ersten Hochleistungs- 3D-Laserscanner angeschafft.

Heute setzen wir unsere 5 modernen 3D-Laserscanner täglich für die Dokumentation von Tunneln und Gebäuden und für die Entwurfsvermessung zum Umbau von historischen Gebäuden ein.

In vielen Projekten haben wir zigtausend Laserscans durchgeführt, die Punktwolken zueinander und absolut referenziert, geeignet ausgewertet, in Schnitten und Modellen dargestellt und die vom Auftraggeber gewünschten Informationen ermittelt.