Die intermetric GmbH hat im Auftrag eines großen Stuttgarter Planungsbüros den Bestand des Gebäudes detailgetreu dokumentiert.
Mit dem neuen Verfahren 3D Laserscanning werden die Gebäudemerkmale nicht nur punktweise erfasst oder als Längen, Breiten und Höhen gemessen und in Plänen festgehalten.
Statt dessen wird das gesamte Gebäude vollflächig Zentimeter für Zentimeter abgescannt. Aus der dabei entstehenden Punktwolke lassen sich Ansichten, Grundrisse und Schnitte in bisher nicht möglicher Realitätsnähe ableiten. Der Abstraktionsgrad - Pläne und Zeichnungen abstrahieren immer - kann dabei individuell festgelegt werden. und ggf. auch nachträglich noch geändert werden.
Das gesamte Gebäude wurde ohne Unterbrechung des Veranstatungsbetriebes und des Publikumsverkehrs dreidimensional mittels 3D Laserscanner vermessen. Die Messkampagne wurde so geplant und durchgeführt, dass Betrieb und Publikum nicht gestört wurden. Dies erforderte häufige Standort- und Raumwechsel, auch wenn der Raum noch nicht vollständig erfasst war und späteres Vervollständigen.
Das exakte Zusammenfügen der einzelnen Scans erfolgte, wie bei der intermetric üblich, über Passpunkte, deren Koordinaten in einer unabhängigen Netzmessung und nachfolgenden Netzausgleichung hochgenau und widerspruchsfrei bestimmt werden.
Ausgewertet wurden Grundrisse, Schnitte und Ansichten.
Außerdem erhielten die Auftraggeber die Scandaten zusammen mit einem Betrachtungsprogramm (Viewer) mit Messfunktionalität. Der Viewer vermittelt den Eindruck, ein 360° Schwarz-Weiss-Bild zu betrachten. Tatsächlich hat aber jedes Pixel eine 3D-Koordinate. Mit der Messfunktionalität lassen sich damit im "Bild" direkt Bauwerksteile oder Gegenstände vermessen.