Scannen im Nitteler Tunnel
Soll-Ist-Vergleich bereits vor Ort

Nitteler Tunnel

Detaillierte Erfassung des geometrischen Bestands des Tunnels und der Gleisanlagen.

Auftraggeber

DB ProjektBau GmbH

Gesamtprojekt

Die Strecke 3010 Koblenz – Perl bei der luxemburgischen Grenze wird seit 2004 mit 153 Einzelmaßnahmen saniert. Dies ist die Serienbaustelle Mosel.

Dicht bei der luxemburgischen Grenze liegt der 570 m lange Nitteler Tunnel. An der Innenschale des Tunnels steht teilweise der rohe Fels an, teils ist er mit Spritzbeton gesichert. Das Tunnelgewölbe ist großteils mit Ziegelsteinen gemauert. Insgesamt ist der Tunnel stark sanierungsbedürftig.

Unsere Leistungen

  • Dokumentieren der Tunnelinnenschale im Raster 0,5 m x 0,2 m.
  • Dokumentieren der Gleislage.
  • Darstellen der Abweichungen gegenüber einem Regelprofil.

Erstellen einer soliden Planungsgrundlage

Die DB ProjektBau GmbH hat die intermetric GmbH beauftragt, den geometrischen Bestand des Tunnels und der Gleisanlagen detailliert zu erfassen um eine solide Grundlage für weitere Planungen zu schaffen:

Im Stationsabstand von 0,5 m sollen Querprofile des Tunnels mit einem Punktabstand von 20 cm gemessen werden. Jedes zehnte Querprofil ist auf ein Regelprofil zu beziehen. Die Gleislage ist in den Mastfeldern in Lage und Höhe tachymetrisch und nivellitisch zu dokumentieren.

Solche Aufgabenstellungen werden von intermetric in zwei Durchgängen bearbeitet:

Schritt 1: Grundlagen

Im ersten Arbeitsgang wird das Regelprofil bestimmt, die Gleisvermarkung überprüft und teilweise erneuert.

Schritt 2: Gleisaufnahme und Tunnelscanning

Im zweiten Durchgang wird die Gleislage dokumentiert und parallel dazu die Tunneloberfläche mit dem Scansystem „intermetric Laser Profiler“ (iLP) im vorgegebenen Raster - hier 0,5 m x 0,2 m - abgescannt.

Intelligentes Scannen

Dabei wird der Scankopf in jedem Mastfeld aufgebaut und seine Position über eine freie Stationierung bestimmt. Nun kann die relative Lage der zu messenden Punkte zum Scanner exakt vorberechnet werden. Der Scanner vermisst die Tunneloberfläche genau im vorgegebenen Raster was die Datenflut bereits während der Messung genau auf das geforderte Maß begrenzt.

Das System iLP intermetric Laser Profiler zeigt Differenzen zwischen den gemessenen Koordinaten und dem Regelprofil sofort an. Damit können Abweichungen des Tunnels von der Sollgeometrie bereits vor Ort erkannt werden.

Auswertung mit intermetric GeoProfil

Die Messergebnisse werden mit dem Programmsystem „intermetric Geo Profil“ ausgewertet und grafisch dargestellt.

Präzise Darstellungen der Soll-Tunnelgeometrie im Vergleich zur aktuell gemessenen Ist-Geometrie lassen sich damit schnell erstellen.

Übergabe in die Lichtraumdatenbank LIRA der DB AG

intermetric GeoProfil bedient auf Bedarf aber auch die Schnittstelle der Lichtraumdatenbank LIRA der DB AG. So können die ermittelten Daten außerdem für Simulationszwecke beim Auftraggeber genutzt werden.

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